Pasta & Grieß
Pasta & Grieß: Fertigungsaufträge und Stücklisten, Lager und Bestand, Qualität und Berichte.
Challenges
- Grieß- und Mehlzugänge werden nicht chargenweise verfolgt, daher lässt sich nicht sagen, aus welcher Rohstoffcharge eine Packung stammt.
- Fertigungsaufträge werden nicht je Linie eröffnet, daher verschwimmt die Ausbringung gleichzeitig laufender Linien zu einer Summe.
- Die Trocknungszykluszeit wird nie erfasst, daher lassen sich Linienkapazität und Verzögerungsgründe nicht messen.
- 500-g-, 5-kg- und Kartonvariante liegen auf einer Bestandskarte, deshalb geht die Auftragserfüllung immer wieder schief.
Workflows
Vom Grieß zum Fertigungsauftrag
- Eingehender Grieß, Mehl und Hülsenfrüchte werden mit Chargennummer angenommen und ein Qualitätsprüfformular ausgefüllt.
- Aus der Stückliste wird ein linienbezogener Fertigungsauftrag eröffnet und die Rohstoffcharge dafür reserviert.
- Teigbereitung und Formgebung werden im Auftrag gebucht; die verbrauchten Mengen gehen vom Bestand ab.
Vom Trocknen zum Versand
- Der Trocknungszyklus wird mit Start- und Endzeit im Auftrag protokolliert und die Zykluszeit gemessen.
- Die Fertigware geht je Gebindevariante mit Chargennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum in den Bestand.
- Aufträge werden kommissioniert und ein Lieferschein erstellt; der Chargencode wandert in die Belegzeile.
Documents
- Wareneingangs-Qualitätsprüfformular
- Linienbezogener Fertigungsauftrag
- Chargen- und Mindesthaltbarkeitsetikett
- Lieferschein
Reports
- Ausbringungs- und Stillstandsbericht je Linie
- Chargenrückverfolgung: vom Rohstoff bis zum Versand
- Aufstellung von Ausschuss und abgewiesener Fertigware
- Bestand und Verkauf je Gebindevariante
Metrics
- Stundenausbringung je Linie (Tonnen/Stunde)
- Durchschnittliche Trocknungszykluszeit
- Umwandlungseffizienz Grieß zu Fertigware
- Ausschussquote je Charge
Compliance
- Türkischer Lebensmittelkodex – Verordnung zu Teigwaren und Weizenerzeugnissen
- ISO 22000 – HACCP-Lebensmittelsicherheitsmanagement
- E-Belegregime der türkischen Finanzverwaltung (E-Rechnung, E-Lieferschein)
Glossary
- Hartweizengrieß
- Die Hauptrohstoffposition in der Stückliste
- Linie
- Der Arbeitsplatz, dem der Fertigungsauftrag zugeordnet ist
- Zykluszeit
- Die Differenz zwischen Start und Ende eines Auftragsschritts
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Das an den Chargensatz gebundene Verfallsdatum
Häufig gestellte Fragen
Kann ich herausfinden, aus welcher Mehlcharge ein Fertigprodukt stammt?
Ja – die Rohstoffcharge hängt am Fertigungsauftrag, sodass Sie von der Fertigcharge aus in einer Maske rückverfolgen können.
Kann ich jede Linie getrennt verfolgen?
Ja – jeder Fertigungsauftrag wird auf einer Linie eröffnet; Ausbringung, Stillstand und Verbrauch werden je Linie berichtet.
Kann ich die Trocknungszeit messen?
Ja – Start- und Endzeit des Trocknungsschritts werden im Auftrag gebucht, und die mittlere Zykluszeit ergibt sich je Linie.
Kann ich Gebindegrößen als getrennten Bestand führen?
Ja – 500 g, 5 kg und Karton sind je eine Produktvariante, und die Stückliste bucht auch das Verpackungsmaterial aus.
Kann ich Chargen sehen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum näher rückt?
Ja – das Datum auf dem Chargensatz wird im Bestandsbericht zur Warnung, und der Versand schlägt die First-in-first-out-Reihenfolge vor.